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Standortübergreifendes Unified Messaging (Teil 2)

E-Mail, Fax, Voice und SMS in heterogenen Unternehmensstrukturen


Alternative: MultiSite

Der „MultiSite“-Betrieb, wie ihn beispielsweise serVonic anbietet, bietet im Prinzip dieselben Routing-Möglichkeiten – zielorientiertes Outbound Routing zur Kostenoptimierung, Dienste-abhängiges Routing, übergreifende Dienste-Nutzung - wie der MDS-Server. MultiSite bietet sich für Unternehmen an, deren Standorte über ein für VoIP geeignetes und hochverfügbares Netz, z.B ein Managed Network, verbunden sind und die in den Niederlassungen eine IP-basierte TK-Anlage im Einsatz haben. Über das vorhandene Netzwerk können die Mitarbeiter in den Standorten beispielsweise auf das zentrale Rechenzentrum mit Messaging System und integriertem UM zugreifen und die bereitgestellten Dienste – E-Mail, Fax, Voice, SMS – nutzen. Die dezentrale Installation des Kernels in den Standorten ist nicht notwendig.

Sind Messaging System und integrierter Unified Messaging Server IXI-UMS von serVonic in der Cloud, können die Mitarbeiter weltweit die UM-Dienste E-Mail, Fax, Voice und SMS nutzen. Skizze: serVonic GmbH

Eine weitere Möglichkeit: Die Cloud

Für internationale Konzerne mit weltweit verteilten Niederlassungen und Standorten, die unternehmensweit Unified Messaging nutzen möchten, bietet sich eine weitere Möglichkeit: UM aus der Cloud. Die Hersteller der marktführenden Messaging Systeme wie Microsoft oder IBM bieten jeweils eine SaaS-Variante ihrer Software an. Eine Add-On UM-Lösung kann sich hier über die gängigen Standards integrieren, den Mitarbeitern stehen so alle UM-Dienste – E-Mail, Fax, Voice, SMS – unabhängig von Zeit und Ort zur Verfügung. An den Standorten und in der Zentrale wird eine on-site Komponente installiert. Diese verständigt sich mit der TK-Anlage über die gängigen Protokolle: Nutzt das Unternehmen eine herkömmliche TK-Anlage, heißt der Standards ISDN, die Übertragung basiert auf dem T.30 Protokoll. Nutzt das Unternehmen eine IP-PBX, spielen die Standards SIP oder H.323 für die Verständigung und T.38 oder SoftFax für die Übertragung eine Rolle. Mit IP-Centrex besteht die Möglichkeit, auch die TK-Anlage in der Cloud zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall ist es nicht nötig, eine on-site Komponente in den Standorten zu installieren, der Kernel muss lediglich zentral zur Verfügung stehen. Die Verständigung der UM-Lösung und der TK-Anlage in der Cloud sowie die Übertragung basiert auf den im VoIP-Umfeld gängigen Standards: SIP und T.38.

Fazit

Für Unternehmen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Unified Messaging konzernweit und über Landesgrenzen hinaus zu nutzen, ohne in allen Standorten sämtliche UM-Komponenten zu installieren. Welche Möglichkeit für welches Unternehmen optimal ist, hängt von den bereits vorhandenen Strukturen sowie den jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen ab. Eines jedoch ist für alle Unternehmen bei der Auswahl der passenden UM-Lösung entscheidend: Flexibilität, Skalierbarkeit, Modularität und Integration via Standards. Nur dann kann das Unternehmen davon ausgehen, dass sich die Lösung nicht nur jetzt in die ITK-Struktur integriert, sondern auch den zukünftigen Veränderungen anpasst und mögliche Migrationen des Unternehms unterstützt.

Copyright: serVonic GmbH
Stand: 7. November 2012


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