Kommunizieren mit SAP

UM-Projektierung in Bezug auf Einführung, Integration und Migration

von Iris Walter | serVonic GmbH | Public Relations


E-Mail, Fax, Anrufbeantworternachrichten, SMS – all das sind Kommunikationsmedien im heutigen Büroalltag. Um diese Kommunikationsmedien zu nutzen, muss ein Mitarbeiter unterschiedliche Endgeräte bedienen: E-Mails werden über den PC empfangen und versendet, Faxe gelangen mittels Faxgerät an ihr Ziel, Anrufe kommen am Anrufbeantworter an und Kurznachrichten werden über Handy ausgetauscht. Um dem Mitarbeiter effektives Arbeiten zu ermöglichen, setzen Unternehmen zunehmend Unified Messaging-Lösungen ein, die alle Nachrichtenarten unter einer Oberfläche am PC vereinen. Klassischerweise werden diese Lösungen in Messaging-Systeme wie Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino integriert. Ergänzend dazu bieten einige Hersteller die Möglichkeit, Unified Messaging-Funktionen auch in ERP-Systemen wie SAP zu nutzen. Welche Voraussetzungen eine Kommunikationslösung in Bezug auf Einführung, Integration und Migration haben muss, soll im folgenden Artikel skizziert werden.


Einführung – „Messaging-Welten“ verbinden

Unified Messaging ist ein Konzept zur Organisationsstruktur und vereint alle Nachrichtenarten unter einer Oberfläche. Der PC wird für den Benutzer zum universellen Endgerät, alle Nachrichten werden über eine einzige, integrierte, server-basierte Plattform aufgesetzt und abgewickelt. Grundsätzlich gibt zwei Möglichkeiten, Unified Messaging zu realisieren: als eigenständiger Kommunikationsserver mit eigenem Client oder als Add-On Software zu einem bereits bestehenden Messaging-System wie Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino. Als Add-On Software ergänzt Unified Messaging lediglich die Funktionen, die fehlen: Fax, Voice, SMS und mobiler Zugriff. Zum Versand und Empfang der Nachrichten nutzt die Software die vorhandene Struktur und Architektur inklusive Message Transfer Agent, Datenbanken und Messaging Client des Messaging Systems. Viele Unternehmen nutzen heute aber nicht nur ein Messaging System wie IBM Lotus Domino oder Microsoft Exchange, sondern auch ein ERP-System wie SAP für den Nachrichtenaustausch mit Kunden und Geschäftspartnern. Üblicherweise wird das Messaging-System als allgemeine Messaging-Plattform für den Nachrichtenaustausch, das SAP-System für betriebswirtschaftliche Anwendungen - zum Beispiel Auftrags- und Bestellwesen - eingesetzt. Da in der Regel SAP-Nutzer gleichzeitig auch Benutzer des Messaging-Systems sind, möchte keiner die Nachrichten in den beiden Systemen getrennt verwalten. Es gilt daher, beide „Messaging-Welten“ sinnvoll miteinander zu verbinden: Eine Möglichkeit, dies zu realisieren, bietet die Connector-Architektur der Unified Messaging-Lösung IXI-UMS von serVonic. Über den entsprechenden Connector kann der IXI-UMS Kernel mit unterschiedlichen Drittsystemen gleichzeitig kommunizieren und kümmert sich um Verbindungsaufbau, Empfang und Versand inklusive Rückmeldung der Unified Messaging-Nachrichten. Nachrichten, wie beispielsweise Auftragsbestätigungen können so direkt aus dem SAP-System versendet werden, der sonstige Nachrichtenversand sowie der Nachrichtenempfang und die Verwaltung erfolgen im jeweiligen Messaging System. Eine Installation von separaten Unified Messaging-Systemen ist nicht notwendig. Nutzen die Mitarbeiter kein Messaging-System, können Empfang, Versand, Customizing, Administration und Pflege der Unified Messaging-Lösung auch direkt im SAP-System vorgenommen werden. [weiter]


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