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IP Centrex und Unified Messaging (Teil 2)

Zusammenspiel, Varianten, Bedarf, Auswahlkriterien

von Sibylle Klein | serVonic GmbH | Public Relations


Messaging Server und serVonic IXI-UMS Unified Messaging Server On Premises arbeiten mittels SIP und T.38 oder SofFax mit der IP Centrex zusammen
Messaging Server und serVonic IXI-UMS Unified Messaging Server On Premises arbeiten mittels SIP und T.38 oder SofFax mit der IP Centrex zusammen. Skizze: serVonic GmbH

IP Centrex und Unified Messaging On Premises

Nutzt ein Unternehmen IP Centrex und installiert das Messaging System sowie die Unified Messaging Lösung im Haus, arbeiten IP Centrex und UM-Lösung über die gleichen Schnittstellen und Protokolle wie im Fall „IP Centrex und Unified Messaging in der Cloud“ zusammen: T.38, SoftFax und G.711. Auch für den Benutzer ändert sich nichts: Er erhält, versendet, bearbeitet und verwaltet alle Nachrichten – E-Mail, Fax, Voice, SMS – mit seinem gewohnten E-Mail Client. Messaging inklusive Unified Messaging im Haus vorzuhalten, auch wenn IP Centrex genutzt wird, ist bei den Unternehmen die derzeit gängigere Variante. Nicht nur die Administration des Messaging Systems bleibt unternehmensintern, auch die Daten sind geschützt. Tauschen die Mitarbeiter Daten untereinander aus, z.B. per E-Mail, Fax oder Sprachnachricht, bleiben diese im Haus. Ist das Messaging System ebenfalls, wie die IP Centrex, in die Cloud ausgelagert, geht auch die interne elektronische Kommunikation nach außen und ist somit anfälliger für unbefugten Fremdzugriff.

IP Centrex- ja oder nein?

Allein die technische Möglichkeit, die TK-Anlage in die Cloud auszulagern, ist noch kein Argument dafür, das auch zu tun. Stellt sich im Unternehmen die Frage nach einer neuen Telefonanlage, stehen unterschiedliche Lösungen zur Auswahl: klassische ISDN-basierte TK-Anlage, IP-PBX, hybride Lösung oder IP Centrex. Um eine Entscheidung treffen zu können, sollte das Unternehmen zunächst definieren, welche Anforderungen erfüllt werden sollen. Erfüllen sowohl die TK-Anlage On Premises als auch die TK-Anlage On Demand die Anforderungen, gilt es zu klären, ob das Unternehmen grundsätzlich bereit ist, Daten auszulagern. Falls dem so ist, sollten die Vor- und Nachteile von IP Centrex gegeneinander abgewogen und gewichtet werden: Entscheidet sich ein Unternehmen für IP Centrex, muss es sich weder um Installation, Administration oder Wartung kümmern, hat immer die aktuellste TK-Version zur Verfügung und zahlt eine monatliche userangepasste Pauschale. Kauft das Unternehmen eine TK-Anlage, entstehen nicht nur die Kosten für den Kauf, sondern auch die für Installation, Wartung, Administration und die entsprechenden Updates. Dafür kann das Unternehmen die TK-Anlage an individuelle Bedürfnisse anpassen, die Einflussmöglichkeiten im Bereich IP Centrex sind hier geringer. Allerdings können virtuelle Telefonanlagen wie IP Centrex nahezu beliebig skaliert werden, d.h. es entstehen keine Kapazitätsengpässe. Es wird nur noch ein Netzwerk für Sprache und Daten benötigt. Das ist allerdings auch dann der Fall, wenn ein Unternehmen eine IP-PBX On Premises nutzt.

Fazit

Das Thema Cloud hat sich auf die TK-Welt ausgeweitet. Sowohl Software als auch TK-Anlage stehen in der Cloud zur Verfügung. Unternehmen können damit nahezu ihre gesamte ITK-Ausstattung auslagern. Setzt ein Unternehmen bei den gewählten Cloud-Lösungen auf Standards, gilt auch hier was für die On Premises Lösungen gilt: Mit standardbasierten Komponenten ist ein Unternehmen flexibler und für die Zukunft gerüstet: Es kann Komponenten auswechseln, hinzufügen, Cloud-Anbieter wechseln, Komponenten im Haus vorhalten oder anderweitig die ITK-Strukturen verändern. Die Verständigung zwischen den Komponenten funktioniert reibungslos, unabhängig davon, welche Komponenten jetzt oder zukünftig in der Cloud und welche On Premises installiert sind.

Copyright: serVonic GmbH
Stand: 29. Juli 2013


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Expertenkommentar (Teil 2)

Ein Unternehmen, das das Messaging System, den UM-Server und die PBX in unterschiedlichen Varianten in die Cloud auslagern möchte, sollte daher die Nähe der Messaging Komponenten zueinander nicht vergessen: Während Messaging System und UM-Server in vielfältiger Weise zusammen arbeiten, beschränkt sich die Berührung mit der TK-Anlage auf den Verbindungsaufbau und die Übertragung der Voice und SMS sowie Faxdaten. Daher empfehlen wir, die Messaging Komponenten jeweils zusammen On Demand zu beziehen oder On Premises zu installieren. Darüber hinaus sollten die Unternehmen darauf achten, dass alle Lösungen auf Standards basieren und die UM-Lösung die Vorteile von IP Centrex unterstützt. Viele Unternehmen schätzen beispielsweise deren nahezu stufenlose Skalierbarkeit. Unser Unified Messaging Server IXI-UMS bietet hier ebenso den flexiblen und unbegrenzten Ausbau in Leistung und Useranzahl.

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