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On Premises oder On Demand: Warum sich der Mittelweg für UCC optimal eignet

von Sibylle Klein | serVonic GmbH | Public Relations


Die hybride Cloud: Der Messaging Server wird aus der Public Cloud genutzt, PBX, UM und RTC-Server werden im Unternehmen installiert. Skizze: serVonic GmbH

Public Cloud oder doch Inhouse Installation: Unternehmen, die Unified Collaboration und Communication im Unternehmen einführen möchten, stehen vor dieser Frage. Für beide Varianten gibt es Vor-und Nachteile. Während beispielsweise eine Lösung aus der Public Cloud weniger Aufwand für Installation, Administration und Pflege bereitet, gelingt dafür die Anpassung an individuelle Wünsche eher weniger. Sicherheitsüberlegungen, beispielsweise in Bezug auf Datenzugriff, spielen ebenso eine Rolle wie Kostenfragen. Doch muss sich ein Unternehmen überhaupt für einen Weg entscheiden? Die Hybrid Cloud als Mischform zwischen Auslagerung von Diensten, Anwendungen, Speicher und Rechenleistung auf der einen und Installation im Haus auf der anderen Seite ist der Weg, der für viele Unternehmen die Lösung des Dilemmas darstellen kann.


UCC: Unified Messaging und Real-time Collaboration

Unified Collaboration und Communication setzt sich technisch gesehen aus Unified Messaging und Real-time Collaboration zusammen: Unified Messaging stellt die zeitasynchronen Dienste zur Verfügung und vereint alle Nachrichtenarten – E-Mail, Fax, Voice und SMS – unter einer Benutzeroberfläche am PC-Arbeitsplatz. Real-time Collaboration beinhaltet die zeitsynchronen Dienste wie Computer Telefonie, Präsenzmanagement, Instant Messaging und Desktop Sharing. Während Unternehmen Messaging relativ problemlos aus der Public Cloud beziehen können, eignet sich RTC besser für die Installation im Haus.

Unified Messaging aus der Public Cloud

Die grundlegende Unified Messaging Komponente ist die Kommunikation per E-Mail. Viele Unternehmen nutzen einen Messaging Server wie Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino, der nicht nur den E-Mail Client, sondern auch die komplette Messaging Struktur zur Verfügung stellt. Eine Unified Messaging Lösung, die als Add-On Software konzipiert ist, nutzt die vorhandene Struktur und ergänzt Funktionen für Versand und Empfang von Fax-, Sprach- und Kurznachrichten. Gleiches gilt für Messaging Server aus der Cloud: Eine UM-Lösung wie der IXI-UMS Unified Messaging Server von serVonic ergänzt Cloud-basierte Software wie Microsoft Office 365, IBM SmartCloud Notes oder GoogleApps. Gerade für kleinere Unternehmen ist der Aufwand, einen Messaging Server im Unternehmensnetzwerk zu pflegen, relativ hoch. Nutzt es den Messaging Server aus der Cloud und die Add-On UM-Lösung im Haus, bleibt der meiste Aufwand für Benutzerverwaltung, Pflege und Wartung beim Provider. Steht eine skalierbare und flexible UM-Lösung, integriert in das jeweilige On Demand Messaging System, zur Verfügung, kann das Unternehmen die aktuell benötigten Funktionen im entsprechenden Leistungsumfang wählen und jederzeit bedarfsgerecht verändern. Die Mitarbeiter können mit dem gewohnten E-Mail Client sämtliche UM-Nachrichtenarten empfangen, versenden, bearbeiten und verwalten.

Real-time Collaboration Inhouse Installation

Real-time Collaboration, also die zeitsynchronen Dienste, eignen sich derzeit weniger für den Bezug aus der Cloud. RTC beinhaltet Computer Telefonie Integration, Präsenzmanagement, Instant Messaging und Desktop Sharing. Computer Telefonie ermöglicht es den Benutzern, mit ihrem PC ihr Telefon zu steuern und darüber hinaus die Funktionen und Informationen aus der IT zu nutzen. Ein Beispiel dafür ist die Funktion „Anruferidentifikation“: Klingelt das Telefon, sieht der Benutzer an seinem Bildschirm im Anruffenster, wer von welcher Firma mit welcher Telefonnummer anruft. Diese Informationen bezieht eine CTI- und RTC-Lösung wie der IXI-PCS Professional Communication Server von serVonic aus dem Meta Directory. Das Meta Directory repliziert die Daten aus den unterschiedlichen Datenquellen im Unternehmen, beispielsweise aus CRM oder ERP Systemen, in regelmäßigen Abständen. Geht ein Anruf ein, genügt es, wenn der Professional Communication Server im Meta Directory nach den passenden Informationen sucht, um den Anrufer zu identifizieren. Nimmt der Angerufene den Anruf nicht an, erhält er eine E-Mail Benachrichtigung mit den entsprechenden Informationen – Name, Firma, Telefonnummer. Der volle RTC-Umfang kann also nur dann genutzt werden, wenn Unternehmensdaten und –kontakte in der Public Cloud zur Verfügung stehen. Aufgrund der dadurch entstehenden mangelnden Datensicherheit eignet sich RTC derzeit nicht für die Auslagerung in die Cloud.

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